Verkehrszählung in der Werderau

In der letzten Vorstandssitzung wurde beschlossen, eine Verkehrszählung der PKWs in der Werderau vor und nach Eröffnung der Mittelschule in der Maiacher Straße durchzuführen.

Der Bürgerverein möchte dadurch eine Zunahme des PKW-Verkehrs in der Werderau dokumentieren und somit eine bessere und datengestützte Argumentation für ggf. weitere Belange des Bürgervereins, der Bürger und hier auch die Sicherheit der Schulkinder in der Maiacher Schule     weiter verfolgen zu können.

Es ist geplant, 4 Zählungen an je einem Dienstag und Donnerstag von 7:30 Uhr bis 8:30 Uhr, in der Höhe der Metzgerei und im Tunnel am Wacholderweg durchzuführen.

Die erste Zählung soll vor Eröffnung der Mittelschule erfolgen und die zweite Zählung nach deren Eröffnung. Zu jedem Zähltermin werden 4 Personen benötigt. 2 die am Wacholderweg den einfahrenden und ausfahrenden Verkehr und 2 in der Heisterstraße messen. Handzähler werden vom Bürgerverein gestellt

Wer würde den Bürgerverein bei der Zählung unterstützen. 

Bitte melden Sie sich unter der Mailadresse:  
info@buergerverein-nuernberg-werderau-marterlach.de

Genaue Termine werden dann mit Ihnen abgestimmt.

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung und bedanken uns schon vorab.

Der Vorstand

PV-Anlagen im Ensemble Werderau grundsätzlich möglich 

In der Vergangenheit waren ja PV-Anlagen auf Dächern im denkmalgeschützten Ensemble "Werderau" nicht zugelassen. Eine entsprechende Änderung auf Bundesebene führt nun zu deutlichen Erleichterungen. In einem Leitfaden informiert die Stadt Nürnberg dazu: Leitfaden PV Denkmalschutz (nuernberg.de). Wichtig: es muss trotzdem eine denkmalschutzrechtliche Erlaubnis vorher eingeholt werden! Aber gerade auf schlecht einsehbaren Dächern kann diese kaum noch verweigert werden. Zur Antragstellung geht´s hier: Antrag auf denkmalrechtliche Erlaubnis - Bauordnungsbehörde Nürnberg (nuernberg.de) 

Wir freuen uns, wenn Antragsteller uns per mail oder telefonisch über ihre Erfahrungen berichten. 
 

Bericht von der JHV am 30. November 2023 im Sportpark Süd

Rund 25 Mitglieder konnten wir zu unserer Jahreshauptversammlung im Sportpark Süd begrüßen. Rebecca Simon übernahm als Beisitzerin die Moderation der Versammlung, da unser kommissarische Vorsitzender Alexander Eberl krankheitsbedingt nur virtuell über Video teilnehmen konnte.

Die Berichterstattung aus dem Vorstand teilten sich Herbert Dechant, der von Mai 2022 bis März 2023 als 1. Vorsitzender aktiv war und Alexander Eberl, der seitdem kommissarisch übernahm.

Herbert Dechant berichtete u.a. von einem Stadtteilspaziergang mit einer Projektgruppe der Universität Nürnberg-Erlangen zum Thema „Sozialer Aufbau eines Stadtteils“. 

Im Juni 2022 bekam der Verein Einsicht in die Pläne und Unterlagen für den Schulneubau an der Maiacher Straße über die alle Mitglieder in einer E-Mail (Bürgerbrief) informiert wurden 

Am 6.7 22 traf sich der Vorstand zur Sitzung. Dabei wurden die Schwerpunkte der Stadtteilarbeit festgelegt.

-Schulneubau Maiacher Straße mit den zu erwartenden Verkehrsproblemen.

-Neubau des Jugendclubs Dianastraße

-Schallschutzwand Rüsternweg

-Gaststätte Werderau

-Verkehrssituation Werderau und Marterlach

-Verschmutzung des Stadtteils

-Bekanntheitsgrad des Bürgervereins auf allen Ebenen und die Öffentlichkeitsarbeit

-Mitgliedergewinnung

Ein weiterer Punkt war die Teilnahme an der Florianskärwa (Stadtteilfest) sowie die Bestellung und Ausgestaltung und Besetzung des neuen Infostandes.

Ebenso wichtig erschien war die Kontaktaufnahme und vertiefte Zusammenarbeit mit Organisationen und Vereinen im Stadtteil, z.B. Denkmalschutzbehörde, mit den Kirchen, mit der örtlichen Polizei, mit den Vereinen, mit den Elternbeiräten der Kindergärten und der Schulen, mit der WBG Nürnberg, mit den Parteien und Stadträten, mit der Nürnberger Presse, mit der FFW Werderau.

Im Juli hat der Vorsitzende ein Schreiben an das Verkehrsplanungsamt Nürnberg geschickt, in dem er auf die Verkehrsproblematik des zu erwartenden Fuß- Rad- und PKW-Verkehrs zur neuen Schule hinwies und ein Verkehrskonzept einforderte. Leider wird dies seitens der Stadt nicht als notwendig gesehen. 

An das Stadtplanungsamt Nürnberg ging ein Schreiben mit der Anfrage, was mit dem ehemaligen Betriebshof der Baugesellschaft Werderau im Gleisdreieck geplant ist und ob auf dem Sportgelände ATV Franconia (ehemals 73 Nürnberg Süd) am Wacholderweg eine Wohnbebauung geplant ist. Die Antwort war, dass auf dem ehemaligen Betriebshof städtische Kleingärten entstehen sollen und eine Wohnbebauung auf dem Sportgelände derzeit nicht geplant ist.

Die Teilnahme an der Florianskärwa am 3.September 2022 war ein toller Erfolg. Mit neuem Pavillon und neuer Ausrüstung sowie Kinderschminken war der Zulauf groß. Auch konnten 6 neue Mitglieder gewonnen werden. Der Dank an die fleißigen Helfer.

Gegenüber dem Finanzamt Nürnberg mussten die Steuererklärungen für die Jahre 2019, 2020 und 2021 nachgereicht werden. 

Ebenfalls im Oktober luden wir Herrn Schnackig von der Nürnberger Presse zu einer Ortbegehung ein, in der wir über die Situation im Stadtteil berichten konnten. 

Im November gab es einen Stadteilspaziergang mit Frau Herold vom Jugendamt Nürnberg. Hauptthemen des sehr interessanten Gedankenaustausches waren der Neubau der Schule Maiacher Straße und die Ausgestaltung des neuen Jugendclubs in er Dianastraße.

Im Dezember übernahm Alexander Eberl wegen Erkrankung von Herbert Dechant die Leitung des Bürgervereins. 

Das Anliegen von Herbert Dechant und vieler unserer Mitglieder, die Probleme und Wünsche unserer Stadtteile den Mitgliedern des Stadtrates nahezubringen, wurden im ersten Halbjahr umgesetzt.

Am 29.3. konnten wir die CSU-Stadträtin Helmine Buchsbaum zum Rundgang begrüßen. Zahlreiche Mitglieder nahmen daran teil, wir haben im Anschluss auch auf unserer Internetseite berichtet. 

Die dort besprochenen Themen zogen sich durch das ganze Jahr und werden uns auch weiter begleiten:

  • Schulwegsituation zum neuen Schulzentrum
  • Schlechter baulicher Zustand von Straßen und Gehwegen insb. im Bereich der Heisterstraße
  • Zukunft der Gaststätte Werderau
  • Zustand rund um die Glas- und Müllcontainer

Am 1. Juni 2023 fand bei hochsommerlichen Temperaturen ein Stadtteilspaziergang Teilen der SPD-Stadtrats-Fraktion statt. Stadtrat Fabian Meissner wollte sich in seiner Eigenschaft als Aufsichtsrat der wbg dafür einsetzen, inwiefern eine Teilsanierung der Gaststätte vorstellbar wäre. Hintergrund ist, dass aktuell ein Pacht-Interessent zwei Jahre warten müsste, bis das Haus komplett saniert ist, was die Planung äußerst schwer macht. 

Ein konkretes Ergebnis des Rundgangs war die Idee, die Grünanlage „An der Werderau“ aufzuwerten. Hier wurde schon vor Jahren vom Bürgerverein ein Gedenkstein errichtet. Ziel wäre es, einige Sitzmöglichkeiten und damit einen kleinen Treffpunkt zu schaffen. 

Dazu fand im Herbst auch ein Termin von Teilen des Vorstands mit dem SÖR und der Stadt statt:

Solange die Wurzelbereich der Bäume nicht überbaut werden und der Pflegeaufwand danach nicht zu hoch wird, wäre eine Aufwertung möglich. Die Stadt Nürnberg hat dazu auch ein Förderprogramm aufgelegt, bei dem durch den Bürgerverein bis zu 5.000 € Fördermittel beantragt werden können z.B. für Mobiliar. Voraussetzung ist allerdings, dass sich heute genügend Interessenten finden, die daran mitarbeiten möchten. 

Bei der Florianskärwa 2023 waren wir wieder mit einem Stand vertreten und konnten mit einer Blumentopf-Malaktion die Kinder kreativ beschäftigen. Vielen Dank an Margarethe und Christian, die sich im Vorfeld um alles gekümmert haben, sowie an Susann, Nursel und Rebecca für die Hilfe vor Ort!

Bereits im März hatten sich Susann Steffl und Alexander Eberl bei der wbg nach der Zukunft der Gaststätte Werderau erkundigt. Auch wenn sich Geschäftsführung samt zuständiger Abteilungsleitung persönlich mit uns ausgetauscht haben, so bleibt das Ergebnis ernüchternd. Die wbg kann nur investieren, wenn am Ende zumindest die berühmte „schwarze Null“ absehbar, d.h. ein langfristiger Miet- oder Pachtvertrag vorliegt. Das hätte im Winter, nicht zuletzt auf Vermittlung von Herbert Oppelt, beinahe geklappt. Doch wie soeben ausgeführt, war diesem Pachtinteressenten der Zeitraum bis zur vollständigen Sanierung zu lang und er ist abgesprungen. 

Bei einem weiteren Termin vor Ort wurden allen Beteiligten nochmal klar, wie hoch der Sanierungsaufwand ist. Zum Glück ist aktuell das Dach noch in einem guten Zustand. Wir bleiben weiter am Thema dran und sind für jede und jeden Hinweis dankbar.

An offiziellen Terminen berichtet der kommissarische Vorsitzende vom Empfang der Bürgervereine im Rathaus sowie an den ca. halbjährlich stattfindenden Bürgervereins-Runden mit dem OB. Beim ein oder anderen Thema hat sich unser ständiges Nachbohren tatsächlich gelohnt: 

  • Nachdem es zunächst kein wirkliches Konzept für Fußgänger im Zusammenhang mit Schulausneubau gab, wird nun aller Voraussicht nach ein Zebrastreifen errichtet. Die Straße wurde bereits verjüngt, so dass man als Fußgänger beim Seitenwechsel sie Straße gut einsehen kann. Zusätzlich hat man uns zugesichert, die Beleuchtung in der Unterführung zu erneuern. Für den Anstrich ist allerdings wieder die Bahn als Eigentümer zuständig, hier wird sich unser neues Mitglied, Ettore Magni, in Verbindung setzen.
     
  • Auch die Beleuchtungssituation im Bereich der Heisterstraße wurde verbessert, um den Kindern einen sichereren Schulweg insbesondere im Winter zu ermöglichen.
     
  • Zur Spielplatz-Situation in der Marterlach wurde uns mitgeteilt, dass im Zusammenhang mit Schulhausneubau entlang der Straße „An der Marterlach“ zwei öffentliche Spielhöfe entstehen sollen für unterschiedliche Altersgruppen. Zudem wird ein öffentlicher Spielplatz für Kinder ab 3 Jahre gebaut. Der jetzige Spielhof entfällt im Zuge der Baumaßnahme. 
    Ein weiterer Vorteil: zumindest der Spielplatz wird anschließend auch an Sonn- und Feiertagen geöffnet sein, weil er außerhalb des Schulareals liegt.  
     
  • Wenig Erfolg hatten wir bei unserem Wunsch nach Straßensanierungen, z.B. im Bereich der Heister- oder Volckamerstraße. Der Grund ist einfach: es fehlt an Geld und Personal. In Aussicht gestellt wurde der Geh- und Fahrwegbereich in der Heisterstraße für 2025.

    Unser Anliegen war es, dass zumindest die planerischen Voraussetzungen für eine Neugestaltung in anderen Bereichen geschaffen werden. Denn der Glasfaseranbau und die vermutliche Verlegung von Fernwärmeleitungen in unserem Quartier wird zu massiven Tiefbauarbeiten führen. 
     
  • In dem Zusammenhang wurde uns mitgeteilt, dass im Frühjahr die Stadt gemeinsam mit der N-Ergie Informationsveranstaltungen in den Stadtteilen plant, die für einen Anschluss an das Fernwärmenetz vorgesehen sind. Sobald hier etwas spruchreif wird, informieren wir die Mitglieder.

Alexander Eberl dank den Mitgliedern des Vorstands, die sich neben den zwei Vorstandssitzungen vielfältig engagiert und unterstützt haben. 

Anschließend berichtet Kassiererin Margarethe Gaab von der soliden Finanzsituation des Vereins, so dass die Revisoren Antrag auf Entlastung stellen können, die einstimmig erfolgt. Wichtig wäre jedoch, dass möglichst alle Mitglieder auf das Lastschriftverfahren umstellen, da sonst immer an die Zahlung des Jahresbeitrages berichtet werden muss.

Bei den anschließenden Neuwahlen findet sich niemand für das vakante Amt des 1. Vorsitzenden. Alexander Eberl erklärt sich bereit, den Verein weiter kommissarisch zu führen, um ihm am Leben zu halten, verweist aber darauf, dass er beruflich bedingt auf Mithilfe angewiesen ist.

Für die ausscheidenden Beisitzerinnen Susann Steffl und Nursel Ozisciler werden Doris Tänzer und Erich Schlapp neu in den Vorstand gewählt. Rebecca Simon bedankt sich bei den beiden ehemaligen Vorstandsmitgliedern mit einem Blumenstrauß für die engagierte Mitarbeit. 

Ettore Magni erklärt sich bereit, beim Thema „Sauberkeit im Quartier“ mitzuwirken und Aktionen zu planen. Doris Tänzer will sich bei der Anlage „An der Werderau“ stärker einbringen. 

Aufgrund der erfolgreichen Nachbesetzung des Vorstandes und neuer Ideen entfällt der Punkt „Auflösung des Vereins“. Dennoch benötigen wir weiter Mitglieder, die sich bei Projekten engagieren und freuen uns auf jeden, der mitmachen möchte.

Bürgerverein präsentiert sich zur Florianskärwa

Bei der diesjährigen Florianskärwa war unser Bürgerverein mit einem Infostand vertreten. Gerade neu zugezogene Bürgerinnen und Bürger kannten uns noch nicht und teilten uns ihre Beschwerden und Anregungen mit. Schwerpunkt war die problematische Verkehrssituation im Zusammenhang mit dem Neubau der Schule an der Maiacher Straße. Es fehlt ein Fußgängerüberweg an der richtigen Stelle und die Unterführung mit schlechter Beleuchtung und nur einseitiger Abkettung sei gefährlich. Wir bleiben da dran.

 

Besonders gut kam aber die Blumentopf-Malaktion an, die vor allem Familie Gaab vorbereitet hat: zahlreiche Kinder tobten sich kreativ aus und schufen kleine Kunstwerke. Wir freuen uns, dass wir damit sicher zur Attraktivität der Florianskärwa vor allem für Familien beitragen konnten!

 

Unser Bild zeigt den Vorstand am Infostand, v.l.n.r. : Alexander Eberl, Susann Stefl, Nursel Ozisciler, Christian Gaab, Rebecca Simon, Margarethe Gaab

Stadtteilspaziergang am 01.06.2023 mit der SPD-Fraktion 

Auf unsere Einladung an die Nürnberger SPD-Stadtratsfraktion brachte der für unseren Stadtteil zuständige Stadtrat Fabian Meissner (im Bild 6ter. v.l.) gleich die Fraktionsvorsitzende Christine Kayser (im Bild 3te v.l.), ihren Stellvertreter Gerhard Groh , sowie Stadtrat Michael Ziegler (im Bild 4ter v.l.) mit. 

Im Zuge eines kleinen Rundgangs durch die Werderau konnten folgende Themen besprochen werden:

  • Gaststätte Werderau 
    Fabian Meissner fragt in seiner Funktion als Aufsichtsrat der WBG noch einmal an, ob eventuell eine Teilsanierung möglich wäre, ohne dass schon ein konkreter Nutzer feststeht. Das würde die Attraktivität für Pächter erhöhen, da diese schneller eröffnen könnten, falls sie sich für die Immobilie entscheiden. Zudem wird Gerhard Groh in seiner Eigenschaft als Aufsichtsratsvorsitzender der Noris Inklusion klären, warum deren Engagement als Nutzer / Mieter vor einigen Jahren gescheitert ist und ob gegebenenfalls ein zweiter Anlauf Sinn macht. 
     
  • Situation Gehwege / parkende Autos im Bereich Heisterstaße / Volckamerstraße
    Seitens des Bürgervereins wurde eine optisch ansprechende Gestaltung der Gehwegbereiche mit abgegrenzten Parkflächen und / oder Fahrradwegen gefordert. Ein Gesamtkonzept sei allerdings wünschenswert. Im Bereich vor der Gaststätte Werderau wurde nun zumindest im Rahmen von Leitungsarbeiten die Oberflächen etwas großräumiger erneuert.
     
  • Mögliche Fernwärmeversorgung im Gebiet 
    Gerade vor dem Hintergrund der Diskussion über die Wärmewende und einen möglicherweise notwendigen Heizungstausch könnte der Anschluss an das Fernwärmenetz eine gute Alternative sein. Im Rahmen der bereits angestoßenen kommunalen Wärmeplanung wird dies die Stadt bzw. die N-Ergie konkret geprüft. Bis dahin sollten Eigentümer abwarten, ehe sie vorschnell aktiv werden. 
     
  • Ensembleschutz im Gebiet
    Komm. Vorsitzender Alexander Eberl wies darauf hin, dass das Bayerische Denkmalschutzgesetz zum 1.7.23 novelliert wurde und die Nutzung von PV-Anlagen auf Dächern grundsätzlich leichter wird. Die Entscheidung liegt dennoch bei der Unteren Denkmalschutzbehörde, in dem Fall der Stadt Nürnberg. Die Stadt sollte daher einen Leitfaden o.ä. entwickeln, um Interessenten einen einfachen Weg zur Genehmigung aufzuzeigen. Zudem bat Eberl darum, bei der aktuell in Überarbeitung befindlichen Ensemble-Broschüre den Bürgerverein einzubinden. 
     
  • Rasenfläche Heisterstraße / An der Werderau 
    Sehr konkret wurde es bei der Grünfläche vor der Metzgerei. Diese biete Potential für eine Umgestaltung zum Aufenthalt oder auch für Urban Gardening. Der Bürgerverein überlegt, ob er dazu in die Verantwortung oder Koordination gehen kann. Das von der SPD-Stadtratsfraktion initiierte Förderprogramm „Möglichkeitsräume“ könnte genau dafür genutzt werden, da damit bis zu 5.000 € Fördermittel denkbar sind. Alexander Eberl kündigte an, die Bürgerschaft zu einem Ortstermin zu laden, um die Idee zu besprechen. Hier der link zum Förderprogramm: Förderprogramm Möglichkeitsräume - Stadtplanungsamt Nürnberg (nuernberg.de).

Stadtteilspaziergang am 29.03.2023 mit Helmine Buchsbaum (Stadträtin CSU) und Herrn Enrico Döring (CSU-Ortsvorsitzender Südstadt)

Ein wichtiges Ziel unseres Bürgervereins ist es, unseren Stadtteil besser bei der Kommunalpolitik bekannt zu machen und Unterstützer für unsere Anliegen zu gewinnen.

Wir laden deshalb in den nächsten Monaten Stadträte unterschiedlicher Fraktionen zu einem Stadtteilspaziergang ein und freuen uns, viele unserer Mitglieder dabei zu begrüßen, um im direkten Gespräch Anregungen vorzutragen.

Den Start machte am Mittwoch, 29. März die Fraktion der CSU (Frau Buchsbaum, Herr Döring). Neben Vertretern des Vorstandes des Bürgervereins waren noch einige Vereinsmitglieder gekommen, so dass wir uns als recht große Gruppe auf den Weg durch den Stadtteil machten.

Treffpunkt war an der Bushaltestelle Heistersteg. Hier wurde direkt der erste Punkt Schulweg besprochen. Aufgrund der Positionierung des Zebrastreifens ist eine sichere Überquerung des Heisterstegs für die Kinder, die später mit der Straßenbahn zur Schule kommen, erschwert. Es kann nicht davon ausgegangen werden das die Kinder den Umweg nehmen werden. Frau Buchsbaum war hier aufgrund ihrer Erfahrung als Grundschullehrerin der gleichen Meinung, wollte aber auch noch einmal prüfen welche Planungen es bzgl. einer neuen bzw. veränderten Buslinie gibt. Durch diese neue Buslinie könnte sich die Situation des Schulwegs von der Straßenbahn entzerren, da sich die Schüler so verteilen. Nächster Halt war der Tunnel zwischen Werderau und Materlach. Hier konnten wir zeigen wie beengt und unsicher die Verhältnisse sind. Es müsste einerseits ein weiteres Geländer auf der anderen Straßenseite angebracht werden und der Tunnel auf jeden Fall besser ausgeleuchtet werden. Das möchte Herr Döring erfragen. Ein Neubau wird sicherlich nicht stattfinden. Eine Begrenzung auf eine Fahrspur wäre evtl. möglich.

Frau Buchsbaum wird sich zudem wegen der Schulwegsituation nochmals mit Frau Ammon (Schulleitung) von der Grundschule Heisterstr. in Verbindung setzen. 

Auf dem Weg zur Schule ist auf den nicht flächendeckend geteerten Gehweg der Heisterstr. linke Seite aufmerksam gemacht worden. Dieser Zustand herrscht seit beinahe 40 Jahren. Hier gab es leider keine konkreten Aussagen bzgl. einer Planung. Laut Frau Buchsbaum wird nun zunächst Glasfaser verlegt, dann muss sich der Kies 2 Jahre setzen und erst dann werden die Gehwege voraussichtlich in einen ordentlicheren Zustand gebracht werden können.

Aus dem Publikum wurde darauf aufmerksam gemacht, dass die Heisterstr. sehr schnell befahren wird, sowie auf den Zigarettenautomaten gegenüber der Schule. Lt. Frau Buchsbaum und Herr Döring ist das erlaubt, da es sich hier um einen privaten Aufsteller handelt und Schüler ohne ausreichenden Altersnachweis sowieso keine Zigaretten aus dem Automaten ziehen können.

Auf dem Rückweg über den Volckamerplatz wurde der Wunsch nach Bänken/Sitzgelegenheiten im Grünbereich thematisiert, sowie der, die überwuchernde Hecke am Denkmal stark zurückzuschneiden, um einen Blick auf den Volckamerplatz zu ermöglichen und so das allgemeine Bild gepflegter erscheinen zu lassen. Auch die Glascontainer mit den Müllansammlungen wurden thematisiert.

Weiter ging es zur Gaststätte Werderau. Hier gibt es leider derzeit keine guten Nachrichten. Alle Bemühungen einen neuen Pächter zu finden sind bislang gescheitert. Zum einen sind die geschätzten Renovierungskosten auf Seiten der WBG sehr hoch (etwa 1,5 Mio €), auf der anderen Seite würde die Renovierung etwa 1,5 – 2 Jahre Bauzeit benötigen, das schreckte in der Vergangenheit Interessenten ab. Frau Buchsbaum erachtet es als sehr wichtig einen Treffpunkt für die Werderau zu erschaffen und auch ihr liegt die Gaststätte Werderau sehr am Herzen. 

Ebenfalls besprochen wurde der mangelnde Schallschutz am Rüsternweg. Frau Buchsbaum konnte sich gut an frühere Begehungen erinnern und versprach das Thema erneut prüfen zu lassen.

Ein letztes Thema war Ensembleschutz vs. Klimaschutz. Herr Eberl machte deutlich, dass auch die Bewohner der Werderau ihren Beitrag in Bezug auf Klimaschutz leisten möchten. Aufgrund des Ensembleschutzes sind aber weder Außendämmungen noch Photovoltaikanlagen möglich. Auch auf fehlende Ladestationen für E-Autos wurde hingewiesen.

Frau Buchsbaum und Herr Döring waren sich dieser Situation sehr bewusst. Auch in anderen historischen Stadtteilen gibt es ähnliche Diskussionen. Sie schlug eine Begehung mit der Denkmalschutzbehörde vor, diesen Vorschlag werden wir gern aufgreifen.

Zeitungsbericht in den Nürnberger Nachrichten vom 11.10.2022

Bei einem gemeinsamen Stadtteilspaziergang konnten Herbert Dechant und Alexander Eberl dem Pressevertreter der Nürnberger Nachrichten -Herrn Schnackig- die Anliegen der Werderauer näherbringen. Herausgekommen ist ein sehr lesenswerter Artikel, den wir mit freundlicher Genehmigung des Verlages Nürnberger Presse hier teilen dürfen.

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